Emailmalerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungEmail-ma-le-rei
WortzerlegungEmailMalerei
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
das Malen auf farbigem Glas, das als flüssige Masse auf Metall, zuweilen auch auf Glas oder Ton, aufgetragen und eingebrannt wird
b)
mithilfe von Emailmalerei hergestelltes Kunstwerk

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rostock - Zu den beliebtesten Motiven für Emailmalerei auf Gläsern gehörte eine Darstellung des Kaisers, umgeben von seinen Kurfürsten.
Die Welt, 19.03.2003
Für die Emailmalerei erfand Serre eine nach ihm benannte braune Farbe (»Brun Serre«), die noch im 19. Jh. hergestellt und verkauft wurde.
Jacobi, Erwin B.: Serre. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 44255
Nach den vorherrschenden Farben der Emailmalerei unter den Mandschukaisern unterschied Jaquemart eine grüne, gelbe, braune und rosa Familie.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 13.03.1924
Neben manchen nebensächlichen Dingen sieht man auch schöne Arbeiten, zum Beispiel die Murano-Glasgefäße von Flavio Poli und die Emailmalerei auf Glas von Felicita Frai.
Die Zeit, 10.10.1957, Nr. 41
Wahlmöglichkeiten bieten auch die Gehäusematerialien sowie die Dekoration der Gehäuse mit Edelsteinen oder Emailmalerei.
Süddeutsche Zeitung, 27.10.1994
Zitationshilfe
„Emailmalerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Emailmalerei>, abgerufen am 25.05.2019.

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