Emblem, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Emblem(e)s · Nominativ Plural: Embleme
Aussprache
WorttrennungEm-blem
HerkunftGriechisch → Französisch
Wortbildung mit ›Emblem‹ als Letztglied: ↗Parteiemblem · ↗Zunftemblem
eWDG, 1967

Bedeutung

im Bilde dargestelltes Symbol, Sinnbild
Beispiele:
das Emblem von Berlin ist der Bär
die Demonstration trug Embleme des Friedens
militärische Embleme
die Embleme der Zünfte
Mit sich führend die Embleme ihrer Fabriken [BrechtGedichte258]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Emblem n. ‘Symbol, Sinnbild’, im 16. Jh. aus lat. emblēma, griech. émblēma (ἔμβλημα) ‘eingelegte Arbeit, das (als Schmuck) Eingesetzte’, zu griech. embállein (ἐμβάλλειν) ‘hineinwerfen, einsetzen’, s. ↗Embolie sowie ↗Problem. Bis Anfang 18. Jh. in der Form Emblema, Plur. Emblemata bzw. Emblemate bezeugt; im 18. Jh. setzt sich Emblem, Plur. Embleme, unter Einfluß von frz. emblème m. durch.

Thesaurus

Synonymgruppe
Abzeichen · Emblem · Insigne · ↗Medaille · ↗Plakette
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Emblem · ↗Hoheitszeichen · ↗Symbol · ↗Wahrzeichen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abzeichen Adler Allegorie Anstecknadel Fahne Flagge Halbmond Hammer Hymne Logo Maskottchen Schriftzug Sichel Totenkopf Tragen Wappen Wimpel allegorisch barock besticken heften nationalsozialistisch pappen prangen schmücken schwarzrotgolden verzieren weiß-blau weißblau zieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Emblem‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Flink vernäht sie das seidene Futter per Hand und klebt das Emblem des Hauses ein.
Die Zeit, 23.06.2005, Nr. 26
Auf denen sollen die Sponsoren dann ihre Embleme hinterlassen können.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.1997
Sie blickte noch einmal auf das Emblem, sah den zarten Schatten ihres Spiegelbildes im Glas des Fensters.
Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 332
Die Grenze zwischen A. und Symbol oder Emblem ist fließend.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 22639
Ihr Emblem zeigt einen hochgehaltenen Karabiner mit einer daran befestigten roten Fahne.
o. A. [pp.]: Kampfgruppen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Zitationshilfe
„Emblem“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Emblem>, abgerufen am 22.07.2019.

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