Emmer

Worttrennung Em-mer (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

süddeutsch eine dem Dinkel verwandte Weizenart
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Emmer m. alte Weizenart, ‘Sommerdinkel’, ahd. amar m. (10. Jh.), amaro m., amari n., mhd. amer, emer, asächs. amer, nhd. Emmer sowie schweiz. Ammer, Ämmer; verdeutlichend Ammel-, Emmerkorn, verkürzt schweiz. Merkorn, entstellt Hammelkorn. Die Herkunft des Namens ist unbekannt.

Typische Verbindungen zu ›Emmer‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Emmer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Emmer‹

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Das Mehl vom Emmer ist von geringerer Beschaffenheit, als das vom Dinkel.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 180
Später wurde die Gerste durch Emmer, dann durch Nacktweizen verdrängt.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 6
Als sie Anschauungsmaterial fürs Museum brauchte, ein paar Ähren des vergessenen Getreides Emmer, Fotos von einem steinzeitlichen Feld, probierte sie es erneut.
Die Zeit, 29.01.2007, Nr. 05
Aus dem Emmer, einer selten gewordenen Getreideart, kochten die Bewohner der Tiberstadt einen dicken Brei.
Der Tagesspiegel, 23.12.2001
Die Bewohner Jarmos bauten zwei Weizenarten, Einkorn und Emmer, und eine sechszeilige Gerste an.
Jankuhn, Herbert: Der Ursprung der Hochkulturen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24634
Zitationshilfe
„Emmer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Emmer>, abgerufen am 07.08.2020.

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