Emmer

WorttrennungEm-mer (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

süddeutsch eine dem Dinkel verwandte Weizenart
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Emmer m. alte Weizenart, ‘Sommerdinkel’, ahd. amar m. (10. Jh.), amaro m., amari n., mhd. amer, emer, asächs. amer, nhd. Emmer sowie schweiz. Ammer, Ämmer; verdeutlichend Ammel-, Emmerkorn, verkürzt schweiz. Merkorn, entstellt Hammelkorn. Die Herkunft des Namens ist unbekannt.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bachbett Einkorn Gerste

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Emmer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zweieinhalb Stunden lang mußten Uta Emmer und Helfer ihr Theater putzen.
Die Zeit, 28.01.1974, Nr. 04
Ja, sagt Emmer, an dem Vorurteil ist schon was dran.
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2001
Er wolle im Bachbett der Emmer nach Eschberg schreiten, sagte er dünn.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 177
Das Mehl vom Emmer ist von geringerer Beschaffenheit, als das vom Dinkel.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 180
Später wurde die Gerste durch Emmer, dann durch Nacktweizen verdrängt.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 6
Zitationshilfe
„Emmer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Emmer>, abgerufen am 16.12.2019.

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