Empfindungsleben, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Emp-fin-dungs-le-ben
Wortzerlegung Empfindung Leben
eWDG

Bedeutung

Gefühlsleben
Beispiele:
ein reiches, bewegtes, gestörtes Empfindungsleben
das Empfindungsleben eines Menschen

Verwendungsbeispiele für ›Empfindungsleben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ganze vorausgehende Empfindungsleben, soweit es in der Erinnerung aufbewahrt ist, wirkt nun bei jedem neuen Empfindungserlebnis mit. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
Für ihn verfügt seine Jagdbeute über ein menschenähnliches Empfindungsleben und eine gehörige Portion Verstand. [Die Zeit, 12.05.2005, Nr. 20]
Herr Busoni gibt aber, abgesehen davon, genug Beweise eines regen und interessanten musikalischen Empfindungslebens. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.02.1903]
Musik erscheint als Abbild des menschlichen Empfindungslebens, das seinerseits Abbild der objektiven Realität ist. [o. A.: W. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 16024]
Bei jedem auch nur einigermaßen musikalischen Menschen pflegt im Uebrigen gute Musik ein reiches Empfindungsleben auszulösen. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1904]
Zitationshilfe
„Empfindungsleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Empfindungsleben>.

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