Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Empfindungsvermögen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Emp-fin-dungs-ver-mö-gen
Wortzerlegung Empfindung Vermögen1

Thesaurus

Psychologie
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Empfindungsvermögen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sprache zeugt von einem jugendlichen Geist und einem immer wachen Empfindungsvermögen. [Ferchault, Guy: Flament. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 13086]
Esposito besaß ein feines Empfindungsvermögen; mit anspruchslosen Fähigkeiten strebte er edlen Idealen nach. [Jachino, Carlo: Esposito. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11037]
Die Figuren übertragen spürbar das hohe Empfindungsvermögen des Körpers, dass hier mit dem seelischen Empfinden gleichgesetzt wird. [Die Welt, 10.02.2001]
Wer Händel als Spieler hörte, so berichtet Hawkins, rühmte die »unbegrenzte Einbildungskraft und die Fruchtbarkeit des Empfindungsvermögens«. [Müller-Blattau, Joseph u. Schmieder, Wolfgang: Händel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 37465]
Beste Voraussetzung für die Melancholie ist nach Burton eine überdurchschnittliche Empfindsamkeit, ein allzu leicht mitschwingendes Empfindungsvermögen. [Die Welt, 03.07.2004]
Zitationshilfe
„Empfindungsvermögen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Empfindungsverm%C3%B6gen>.

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