Ende, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Endes · Plural: Enden
Aussprache
WorttrennungEn-de (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Ende‹ als Erstglied: -ender · Endabrechnung · Endausscheid · Endbescheid · Endbeschluss · Endbetonung · Enddarm · Ende-zu-Ende-Verschlüsselung · Endeffekt · Endergebnis · Endesunterfertigte · Endesunterzeichnete · Endfertigung · Endgerät · Endgeschwindigkeit · Endhaltestelle · Endkampf · Endkonsequenz · Endkonsonant · Endkontrolle · Endkunde · Endlösung · Endmontage · Endmoräne · Endnachfrage · Endnummer · Endphase · Endprodukt · Endpunkt · Endreim · Endresultat · Endrunde · Endsieg · Endsilbe · Endspiel · Endspurt · Endstadium · Endstand · Endstation · Endstelle · Endsumme · Endursache · Endurteil · Endverbraucher · Endversion · Endzahl · Endziel · Endzustand · Endzweck · endbetont · endgültig · endlos · endständig
 ·  mit ›Ende‹ als Letztglied: Arbeitsende · Balkenende · Betriebsende · Darmende · Fußende · Geweihende · Handelsende · Hinterende · Jahresende · Karriereende · Kopfende · Kriegsende · Laufzeitende · Lebensende · Monatsende · Quartalsende · Saisonende · Satzende · Schichtende · Schwanzende · Seilende · Spielende · Stabende · Stauende · Tabellenende · Tagesende · Tischende · Versende · Vertragsende · Vorderende · Wagenende · Weltende · Westend · Winterende · Wintersende · Wochenende · Wurstende · Zeilenende · Zopfende · Zugende
 ·  mit ›Ende‹ als Binnenglied: Beckenendlage · Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
 ·  Ableitung von ›Ende‹: end-
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
meist im Singular
Gegenwort zu Anfang
a)
räuml.
letzter, äußerster Teil eines Raumes, einer Fläche, Stelle, wo sich ein Raum, eine Fläche nicht weiter erstreckt, wo es nicht weitergeht
Beispiele:
das Ende des Korridors, Feldes, Waldes
ein Gebiet von Anfang bis Ende durchwandern
er wohnt (fast) am Ende der Welt (= sehr weit entfernt) übertrieben, scherzhaft
kein Ende des Weges war zu sehen
er stieg am Ende des Zuges ein
das Zitat steht am Ende des dritten Aktes, Aufsatzes
ich wollte den Brief, das Buch erst zu Ende lesen
der Vorrat ist, geht zu Ende, nimmt nun ein Ende, neigt sich dem Ende zu
Wir lassen ein Manifest ausgehen in alle vier Enden der Welt [SchillerRäuberI 2]
b)
zeitl.
letzter Zeitpunkt, letztes Stadium eines Geschehens
Beispiele:
das Ende des Vortrages, Konzertes, der Sendung, Durchsage, Spielzeit, eines Studiums
das Ende der Kolonialherrschaft
er wollte Ende des Jahres, Ende nächsten Jahres, Ende September kommen
am, gegen Ende des Jahres
Ende der zwanziger Jahre
ein gutes, glückliches, befriedigendes, trauriges, schreckliches, böses, schlimmes, plötzliches, jähes, unerwartetes, unvorhergesehenes, überraschendes, vorzeitiges Ende (= Ausgang) eines Festes
ein Ende mit Schrecken
das dicke Ende (= Schwierigste) kommt noch, kommt nach salopp
das Ende vom Lied (= der enttäuschende Ausgang) umgangssprachlich
es ist kein Ende des Zustandes abzusehen
ein solches Ende war nicht vorauszusehen
der Urlaub näherte sich seinem, dem Ende, neigte sich, ging seinem, dem Ende zu
das Staunen nahm kein Ende, wollte kein Ende nehmen
einem Zustand ein Ende bereiten, machen, setzen
man muss das Ende bedenken
damit muss es nun ein Ende haben, nehmen (= es muss aufhören)
alles Schöne hat einmal ein Ende
etw. findet sein Ende
er findet nie ein Ende (= geht nicht weg, redet weiter)
Ende gut, alles gut sprichwörtlich
mit Präposition
in Verbindung mit »am«
Beispiele:
er war mit seiner Geduld am Ende
er war mit seinem Latein, seiner Kunst, Weisheit am Ende (= er wusste nicht weiter) umgangssprachlich
ich bin am Ende meiner Kraft, bin völlig am Ende (= ich bin sehr erschöpft)
am Ende hatte er dann doch recht behalten
in Verbindung mit »bis«
Beispiel:
von Anfang bis Ende war die Geschichte erlogen umgangssprachlich
in Verbindung mit »gegen«
Beispiel:
gegen Ende des Abends gab es ein Gewitter
in Verbindung mit »zu«, »zum«
Beispiele:
ich komme mit meiner Rede zum Ende
er führte, brachte alles zu einem guten Ende
bis zum bitteren Ende ausharren
etw. ist, geht zu Endeetw. hört auf
Beispiele:
der schöne Tag ist, geht zu Ende
meine Geduld war nun zu Ende
einer Sache ist kein Ende gehoben etw. hört nicht auf
Beispiel:
des Kopfzerbrechens, Staunens war kein Ende
c)
gehoben, verhüllend, übertragen Tod
Beispiele:
sie dachte, sprach von ihrem nahen Ende
er hat ein leichtes, schweres Ende gehabt
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit [FontaneRibbeck]
er blieb für die Stettiner bis an sein seliges Ende »der rote Schleich!« [SchleichVergangenheit77]
Allwo ich meinem Gott in Einsamkeit / Bis an mein selig Ende dienen könne [LessingNathanIV 7]
und da das Wort ›Ende‹ ein Beiwort haben muß, so sprach er zuletzt von ihrem sanften Ende [Th. MannBuddenbrooks1,606]
2.
ein Endeein Stück
a)
umgangssprachlich ein (kleines) Stück
Beispiele:
hast du vielleicht ein Ende Bindfaden, Draht da, ein Endchen Stoff, Brot für mich?
zwei Enden Wurst einpacken
b)
nur im Singular
umgangssprachlich eine (ziemlich große) Entfernung
Beispiele:
bis dahin ist es ein Ende
er wohnt ein ganzes, gutes, hübsches Ende von hier
wir sind noch ein weites Ende gelaufen
es war nur noch ein kleines Ende
Es kamen nur drei Menschen in eiligem Lauf die Straße herauf, vorneweg der Müller im bloßen Kopf, ein Ende hinter ihm seine Frau [WelkHeiden301]
c)
das letzte, äußerste Stück
Beispiele:
die zwei Enden einer Schnur zusammenknüpfen
die flatternden Enden eines Schals
am anderen Ende des Drahtes
das obere, untere Ende des Mastes, Stabes
das verkehrte, falsche, richtige Ende
das eine Ende der Kette ist an der Wand befestigt
das Ende der Wurst (= der Zipfel der Wurst)
was es heißt, eine Kerze an beiden Enden anzuzünden [LanggässerVergänglichkeit16]
3.
Beispiel:
etw. am verkehrten, falschen, rechten Ende anfassen (= etw. verkehrt, falsch, richtig anfassen)
an allen (Ecken und) Enden umgangssprachlich überall
Beispiele:
es fehlte an allen Ecken und Enden an Fachkräften
an allen Ecken und Enden hört man Musik
an allen Ecken und Enden sparen
sein Lob wurde an allen Enden verkündet
am Endeschließlich, womöglich
Beispiele:
am Ende ist das gar nicht wahr, kommt er erst morgen, schläft sie schon, sind Sie der Gesuchte!
das ist am Ende gleichgültig
letzten Endesim Grunde
Beispiele:
wir hatten es letzten Endes so gewünscht
diese Worte sollten letzten Endes nur die aufgeregten Gemüter beruhigen
Es wäre ein verhältnismäßig unschuldiges und letzten Endes ja auch ohnmächtiges Verteidigungsmittel [KafkaSchloß332]
etw. ist eine Schraube ohne Endebei etw. ist kein Ende abzusehen, etw. ist eine endlose Angelegenheit
Beispiel:
die Preis- und Lohnsteigerungen sind eine Schraube ohne Ende
4.
Jägersprache Spross, Zacke des Hirschgeweihes
Beispiel:
Die Zahl der Enden wächst bis zu einem gewissen Höhepunkte [BrehmTierleben4,311]
5.
Seemannssprache Tau
Beispiel:
Nachdem sie die Segel geborgen, die Falle und Enden aufgeschossen ... hatten [Hausm.Abel236]
6.
zu welchem, diesem Ende veraltet zu welchem, diesem Zweck
Beispiele:
Warum und zu welchem Ende sprichst du mir, Osarsiph, von ihr [Th. MannJoseph4,469]
Für einen Augenblick haben wir vielleicht vergessen, zu welchem Ende wir vor diese grobe Mauer gestellt worden waren [M. WalserHalbzeit200]
Ich ging zu diesem Ende bis Schottland hinauf [Th. MannBuddenbrooks1,177]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ende · enden · beenden · endigen · beendigen · verenden · Endung · endlich · unendlich
Ende n. ‘Ort oder Zeitpunkt des Aufhörens, Abschluß, äußerste Begrenzung’, auch ‘letztes, äußerstes Stück’, ahd. enti ‘Ende, Endpunkt, Zielpunkt’ (8. Jh.), mhd. ende ‘Ende, Ziel, Richtung’, asächs. endi, mnd. ende, mnl. e(i)nde, nl. einde, aengl. ende, engl. end, anord. endir, daneben endi, schwed. ända, got. andeis. Germ. *andja- ‘Ende’ führt mit griech. antíos (ἀντίος) ‘gegenüberstehend, entgegengesetzt’ auf ie. *anti̯o- ‘gegenüber, vor einem liegend’, eine Ableitung von ie. *anti ‘gegenüber’ (Adv. und Präp.); vgl. aind. ánti ‘gegenüber, vor, nahe’, griech. antí (ἀντί) ‘angesichts, gegenüber, anstatt’, lat. ante ‘vorn, vor’. Dieses ie. *anti, ursprünglich ‘im Angesicht’, gehört als erstarrter Lokativ zu ie. *ants ‘Vorderseite, Stirn’ (vgl. hethit. ḫanza ‘Vorderseite, Front’), daneben mit o-Suffix ie. *anto-, worauf aind. ántaḥ m. ‘Ende, Grenze, Rand’ und air. ētan ‘Stirn’ beruhen. Die Präfixe dt. ant- (s. ↗Antlitz, ↗Antwort) und ↗ent- (s. d.) stellen sich ebenfalls zu dieser Wortgruppe. Im Dt. dringt bei Ende, das im räumlichen Sinne auch in der Mehrzahl gebräuchlich ist, seit dem 18. Jh. die schwache Pluralform Enden durch. enden Vb. ‘aufhören, einen Abschluß finden’, ahd. entōn (8. Jh.), mhd. enden ‘beenden, vollbringen, enden, sterben’ sowie gleichbed. asächs. endion, mnd. enden, mnl. e(i)nden, aengl. endian, engl. to end, anord. enda; früh zum unter Ende (s. oben) dargestellten Substantiv gebildet; im Dt. in älterer Zeit überwiegend trans., heute nur noch intrans. mit der Bedeutung ‘aufhören’, die bis Anfang des 19. Jhs. auch durch refl. Gebrauch ausgedrückt wird. Als trans. Verb ist jetzt die Präfixbildung beenden ‘zum Abschluß bringen’ (17. Jh.) üblich. Völlig bedeutungsgleich mit enden und beenden, in der Gegenwart aber zurücktretend und gewähltem Stil vorbehalten sind die jüngeren Verben endigen (15. Jh., vorher schon mnd. endigen, vgl. auch nl. eindigen) und beendigen (17. Jh.), für deren Bildung auf das Adjektiv spätmhd. endec ‘zu Ende kommend, schnell, eifrig’, mnd. endich ‘endgültig, rasch’ hinzuweisen ist. Eine weitere Präfixbildung zu enden ist verenden Vb. ‘sterben’ (von Tieren), ahd. firentōn ‘beenden, vernichten, sterben’ (um 1000), mhd. verenden ‘beenden, ein Ende nehmen, sterben’, im Nhd. vom 18. Jh. an auf die heutige Verwendung eingeschränkt. Endung f. ‘Wortausgang, Endsilbe’, namentlich als Flexionszeichen, ahd. entunga ‘das Aufhören, Ende, Begriffsbestimmung’ (9. Jh.), gientunga ‘Begriffsbestimmung’ (8. Jh.), spätmhd. endunge ‘Ende, Vollendung, Austrag’; vgl. mnd. endinge, mnl. e(i)ndinge, aengl. endung, engl. ending, anord. ending ‘Ende, Beendigung’; als grammatisches Fachwort seit dem 15. Jh. endlich Adj. ‘in Raum und Zeit begrenzt’, auch ‘abschließend, am Ende kommend’, so vor allem adverbiell ‘schließlich, zuletzt’, häufig Ausdruck der Ungeduld nach langem Warten, mhd. endelich ‘am Ende kommend, endgültig, eifrig, eilig’; von den mhd. Bedeutungen gilt ‘eifrig, eilig’ (eigentl. ‘zielstrebig’) auch frühnhd. bis ins 17. Jh., ‘endgültig’ gelegentlich noch im 19. Jh.; seit dem 17. Jh. steht endlich außerdem (entsprechend vorausgehendem unendlich, s. unten) im Sinne von ‘irdisch, sterblich’, in der Mathematik etwa seit 1700 für ‘räumlich und zeitlich begrenzt’ (eine endliche Größe, Menge). unendlich Adj. ‘kein Ende habend, unbegrenzt unermeßlich’, ahd. unentilīh ‘unbegrenzt, endlos’ (9. Jh.), mhd. unendelich ‘endlos, zahllos, unvollendet, untüchtig’, diese Verwendungen leben noch im älteren Nhd.; Anfang des 16. Jhs. wird unendlich philosophischer und mathematischer Terminus; rein verstärkender adverbieller Gebrauch seit dem 18. Jh.
OpenThesaurus (09/2016)

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
Synonymgruppe
(dann ist bei mir) Feierabend!  ugs. · (und damit) basta  ugs. · Aufhören!  ugs. · Aus die Maus.  ugs. · aus!  ugs. · Das reicht!  ugs. · Ende der Durchsage!  ugs. · Ende im Gelände!  ugs. · Ende und aus!  ugs. · Ende, aus, Mickymaus.  ugs. · Ende, aus, Nikolaus.  ugs. · Es langt!  ugs. · es reicht (jetzt langsam)!  ugs. · es reicht (jetzt)  ugs. · genug damit  ugs. · genug davon  ugs. · genug ist genug! · genug jetzt! · genug!  geh. · Halt ein!  geh. · Jetzt ist (bei mir) Sense!  ugs. · Jetzt reicht's!  ugs. · Kein Kommentar!  ugs. · Klappe zu, Affe tot.  ugs. · Mehr habe ich dem nicht hinzuzufügen.  geh. · Punktum · Rien ne va plus.  geh. · Schluss · Schluss mit lustig!  ugs. · Schluss, aus, Ende!  ugs. · Stopp!  ugs. · Thema durch.  ugs. · und damit hat sich's  ugs.
Assoziationen
  • (Es) ist ausgestanden. · Das Ding ist gelaufen.  ugs. · Das ist (längst) Geschichte. · Der Drops ist gelutscht.  ugs. · Der Fall ist abgeschlossen. · Der Fall ist ad acta gelegt. · Der Käse ist gegessen.  ugs. · Die Angelegenheit ist abgeschlossen. · Die Geschichte ist (schon) lange vorbei. · Die Sache ist erledigt. · Die Sache ist gegessen.  ugs. · Die Suppe ist gegessen.  ugs. · Vorbei ist vorbei. · Was gewesen ist, ist gewesen. · das war's (denn wohl)  ugs.
  • (es) hat sich ausge...  ugs. · (ist) abgelehnt · kommt nicht in Frage · negativ · nein
  • Arbeitsende · Büroschluss · Dienstschluss · Feierabend · Finito  ugs. · Geschäftsschluss · Schicht  ugs. · Schicht im Schacht  ugs. · Zapfenstreich  ugs.
  • (für den Moment) war's das  ugs. · damit ham'wers  ugs. · das ist alles · das war alles · das war's (soweit) · das wär's · das wäre alles
  • bis hierher und nicht weiter · halt stopp!  ugs. · halt! · keinen Schritt weiter! · stehenbleiben! · stopp!
  • (den) Griffel fallen lassen · (es ist) Schicht im Schacht  ugs. · Feierabend machen · Schluss machen · aufhören · für heute war's das
  • (und) das wär's · und damit hat sich's · und dann bin ich durch mit der Nummer  ugs. · und fertig ist die Laube!  ugs. · und fertig!  ugs. · und gut ist!  ugs.
  • (jetzt) beruhige dich (erst mal)!  ugs. · (jetzt) mach (aber) mal einen Punkt!  ugs. · (jetzt) mach (aber) mal halblang!  ugs. · (jetzt) mach (hier) nicht so'n Wind!  ugs. · (so) beruhigen Sie sich (doch)! · es reicht (allmählich)  ugs. · hör auf damit!  ugs. · hör auf jetzt!  ugs. · ist gut jetzt!  ugs. · jetzt bleib (aber) mal auf dem Teppich!  ugs. · jetzt hör schon auf!  ugs. · lass (es) gut sein!  ugs. · lassen Sie es gut sein  ugs. · nun lass (aber) mal die Kirche im Dorf!  ugs.
  • (jemandem) wird es zu bunt · (sich etwas) nicht länger bieten lassen · Genug ist genug.
  • Das Maß ist (gestrichen) voll. · Es reicht jetzt endgültig. · Ich bin mit meiner Geduld am Ende. · Meine Geduld ist am Ende.
Synonymgruppe
Abaddon (bibl.)  geh. · Abgrund · Apokalypse · Armageddon · Super-GAU · Unglück · Untergang · Verderben · Waterloo  ugs. · Zusammenbruch
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(das) Aus (für) · (das) Totenglöcklein läuten (für) · (das) Totenglöcklein läutet (für) · ...dämmerung · Götterdämmerung (als Beispiel) · im Endstadium (sein)
Assoziationen
  • Epitaph · Grabrede · Trauerrede
  • (der) gute alte (...)  ugs. · (ein) Auslaufmodell (sein) · Die Zeiten sind vorbei.  ugs. · Geschichte (sein) · Old School · Schnee von gestern  ugs. · Vergangenheit sein · abgelutscht  ugs. · abgemeldet  ugs. · altbacken · altmodisch · anachronistisch · antiquiert · aus der Mode (gekommen)  ugs. · ausgedient haben · ausgelutscht  ugs. · damit lockt man keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor  ugs. · der Vergangenheit angehören  geh. · gehört entsorgt  ugs. · hat seine Chance gehabt · hat seine besten Zeiten hinter sich  ugs. · hat sich erledigt  ugs. · hatte seine Chance · nicht mehr Stand der Technik · nicht mehr State of the Art · nicht mehr aktuell  ugs. · nicht mehr angesagt  ugs. · nicht mehr auf der Höhe der Zeit · nicht mehr in Mode · nicht mehr up to date  ugs. · nicht mehr zeitgemäß · out  ugs. · passé  ugs. · uncool  ugs. · unmodern · unzeitgemäß · veraltet · vorbei  ugs. · vorsintflutlich · war mal. (Heute ...)  ugs. · zum alten Eisen gehörend · überholt
  • (bald) gehen · (es) geht zu Ende (mit jemandem) · (jemandem) wachsen schon Flügel (sarkastisch) · es bald hinter sich haben · es nicht mehr lange machen  derb · im Sterben liegen · in den letzten Zügen liegen · mit dem Tode kämpfen
  • Gedenkrede · Nachrede · Nachruf · Nekrolog · posthume Ehrung  geh. · posthume Würdigung  geh.
  • Abgesang · Klagelied · Schwanengesang
  • (der) Anfang vom Ende · letzte Zuckungen · letztes Aufbäumen · letztes Aufflackern
  • Abaddon (bibl.)  geh. · Abgrund · Apokalypse · Armageddon · Ende · Super-GAU · Unglück · Untergang · Verderben · Waterloo  ugs. · Zusammenbruch
  • (den) Zenit überschritten haben · (sein) Stern ist am Sinken · (sich) auf dem absteigenden Ast befinden · im Sinkflug (sein) · rückläufig (sein)
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Geschichte des nicht zu Ende geborenen Mannes war nun paradoxerweise eine nicht zu Ende erzählte Geschichte geworden.
konkret, 1999
Nach dem Ende der antiken Olympischen Spiele setzte eine Zeit von mehr als 1500 dopingfreien Jahren ein.
Die Zeit, 24.06.1999, Nr. 26
Auf jeden Fall führte der Stollen weit in den Berg hinein und an seinem Ende lagen große Räume und da luden die Betten schon ein.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 22.01.1945, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Tut nichts; am Ende sind sie nicht alle gut genug bekannt.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26890
Wo Gott in die Geschichte hineintragen würde, hätte auch für ihn unser Erkennen ein Ende.
Weber, Max: Roscher und Knies und die logischen Probleme der historischen Nationalökonomie. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1903-1906], S. 2
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amtszeit Anfang Jahres Jahrhunderts Jahrzehnts Karriere Krieges Legislaturperiode Monats Saison Welt Weltkriegs Woche abzusehen anderen bedeutet bereiten bitteren bleibt bringen erreicht finden führen geht nehmen oberen setzen steht unteren Ära

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ende‹.

Worthäufigkeit

selten häufig

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