Ennui, der oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum, Neutrum) · Genitiv Singular: Ennuis · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungEn-nui (computergeneriert)

Thesaurus

Synonymgruppe
Einerlei · ↗Eintönigkeit · ↗Gleichförmigkeit · ↗Monotonie · ↗Stumpfsinn · ↗Ununterscheidbarkeit · ↗Öde · ↗Ödnis  ●  Ennui  geh. · ↗Langeweile  ugs. · ↗Langweile  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man verliebt sich, man streitet sich, man trennt sich aus Ennui.
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2003
Das Werk ist eine hochartifizielle Mischung aus luxurierendem Ennui und Bildung.
Die Zeit, 26.10.1990, Nr. 44
Der Überdruss an sich selbst wird aggressiv, das Ennui scheint zu implodieren.
Der Tagesspiegel, 02.02.2004
Kaufen und Verkaufen, Entdecken und Abstoßen, Erregung und Ennui sind die gegensätzlichen Pole.
Die Welt, 05.02.2005
Bei Chateaubriand gehört der Ennui zu seiner Konstitution, er wiegt sein ichüberhöhendes Selbstgefühl aus als Weltschmerz, das heißt Schmerzgefühl über Weltverlust.
Rychner, Max: Der Roman im 19. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16813
Zitationshilfe
„Ennui“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ennui>, abgerufen am 15.10.2019.

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