Entdifferenzierung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Entdifferenzierung · Nominativ Plural: Entdifferenzierungen
Aussprache 
Worttrennung Ent-dif-fe-ren-zie-rung
Wortzerlegung  entdifferenzieren -ung

Verwendungsbeispiele für ›Entdifferenzierung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wie soll das gehen gegenüber einem Politiker, bei dem Entdifferenzierung Programm ist?
Die Zeit, 21.07.2005, Nr. 30
Und mit jeder kulturellen Entdifferenzierung wird diese quasi automatisch nachproduziert.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2002
Wo sich diese Opposition zur Forderung nach Entdifferenzierung um jeden Preis verschärft, geht aber wiederum eine wichtige Unterscheidung verloren.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 7
Die Instinktreduktion beim Menschen hat nämlich noch eine zweite Seite, und zwar die Entdifferenzierung.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 139
So wird es zu einer Erschwerung, Verlangsamung des Erregungsablaufes, einer Entdifferenzierung des strukturellen Aufbaus, schliesslich einem mangelhaften Ausgleich kommen.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 80
Zitationshilfe
„Entdifferenzierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entdifferenzierung>, abgerufen am 28.11.2021.

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