Entheiligung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEnt-hei-li-gung
Wortzerlegungentheiligen-ung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß etwas heilig oder geheiligt sei, dies zu behaupten ist heute eine größere Provokation als die Strategie der Entheiligung.
Die Zeit, 20.08.1993, Nr. 34
So wird jeder Akt des Widerstandes im Irak zu einer natürlichen Antwort auf die Entheiligung der irakischen Souveränität.
Der Tagesspiegel, 18.12.2003
Gerade diese Entheiligung der politischen Debatte, ihr Karnevalgeist, erlaubt es, die Politik, einmal ihrer hochnäsigen Aura beraubt, wieder ins Alltagsgespräch zu bringen.
Die Welt, 04.05.2002
Ernste Sorge mache die Entheiligung des Sonntags, die Behinderung des Religionsunterrichts, die Beeinflussung der Schule »im antichristlichen Sinne«.
o. A.: 1949. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 24956
Diskutiert wird die Aufhebung des Gottesbegriffes im Grundgesetz, die Streichung von Feiertagen, die Entheiligung des Sonntags, die Abschaffung der Kirchensteuer.
Süddeutsche Zeitung, 14.09.1996
Zitationshilfe
„Entheiligung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entheiligung>, abgerufen am 20.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
entheiligen
Enthebung
entheben
Enthäutung
enthäuten
enthemmen
Enthemmtheit
Enthemmung
enthirnen
Enthirnungsstarre