Entpersönlichung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEnt-per-sön-li-chung
Wortzerlegungentpersönlichen-ung

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Depersonalisation · ↗Depersonalisierung · Entpersönlichung · ↗Selbstentfremdung
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit einigen Jahrzehnten haben sich Tendenzen zu seiner Entpersönlichung allgemein ausgewirkt.
Klein, J.: Gott. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16377
Der Schriftsteller registriert verwundert die »Entpersönlichung« der eigenen Sprache im Laufe weniger Monate.
Die Zeit, 17.03.2008 (online)
Die soziale Bindung zu den anderen Angestellten leidet zudem unter der Entpersönlichung des digitalen Datenverkehrs.
C't, 2000, Nr. 11
Aber erst die völlige Entpersönlichung der Amtsführung in der Bürokratie und die rationale Systematisierung des Rechts führten jene Scheidung prinzipiell durch.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1035
Die ganze Konstruktion der Aktiengesellschaft ist darauf angelegt, diese Entpersönlichung zu ermöglichen, sie unabhängig zu machen von dem wechselnden Geschick irgendwelcher Personen.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 102
Zitationshilfe
„Entpersönlichung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entpersönlichung>, abgerufen am 23.10.2019.

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