Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Entpflichtung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ent-pflich-tung
Wortzerlegung entpflichten -ung

Typische Verbindungen zu ›Entpflichtung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Entpflichtung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Entpflichtung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Entpflichtung »rollt« – sie rollt so schnell wie die englische Offensive. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 47]
Problematisch ist es eben, wenn die Entpflichtung von der Orientierung am Hoch‑Niveau frei heraus verkündet wird. [Süddeutsche Zeitung, 25.02.1999]
Kühn meinte, ich müßte gegen die Pensionierung reklamieren, mir käme »Entpflichtung« (das neue Wort für Emeritierung) zu. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1935. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1935], S. 22]
Sie habe vielmehr aus zeitlichen Gründen um ihre Entpflichtung gebeten, sagte Stoiber. [Süddeutsche Zeitung, 12.12.2000]
Darin widerruft er sein Einverständnis zur Entpflichtung und fordert »eine Untersuchung durch eine außen stehende Dienststelle". [Die Welt, 29.05.2002]
Zitationshilfe
„Entpflichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entpflichtung>.

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