Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Entscheidungsbedarf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ent-schei-dungs-be-darf
Wortzerlegung Entscheidung Bedarf
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Notwendigkeit, eine Entscheidung zu treffen

Typische Verbindungen zu ›Entscheidungsbedarf‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Entscheidungsbedarf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Entscheidungsbedarf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil man formell nicht richtig gefragt worden ist, sieht man keinen Entscheidungsbedarf. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.1994]
Doch selbst für diese Frage gibt es zurzeit keinen Entscheidungsbedarf. [Der Tagesspiegel, 21.09.2002]
Der scheinbar vorteilhafte Computer erhöht den Entscheidungsbedarf um 1800 Prozent. [P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1993, Nr. 10]
Entscheidungsbedarf gebe es aber erst weit im nächsten Jahrhundert, läßt er beschwichtigend aus seinem Ministerium verlauten. [Die Zeit, 17.07.1995, Nr. 29]
Eine solche Institution produziert, um es im Politikdeutsch auszudrücken, »Entscheidungsbedarf«. [Die Zeit, 11.10.1985, Nr. 42]
Zitationshilfe
„Entscheidungsbedarf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entscheidungsbedarf>.

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