Entscheidungsgewalt

GrammatikSubstantiv
WorttrennungEnt-schei-dungs-ge-walt (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Macht, über etw. zu entscheiden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Teilung alleinig behalten besitzen entziehen gehaben konzentrieren letztendlich ober reißen souverän verbleiben verlagern verleihen voll überlassen übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Entscheidungsgewalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wächst ein Verlangen nach ungehemmtem Durchgreifen, nach der außerordentlichen Entscheidungsgewalt.
Der Spiegel, 04.08.1986
Ich war im alleinigen Besitz des Hauses und der vollen Entscheidungsgewalt über mich.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2004
Wer kandidieren will, begibt sich in die Entscheidungsgewalt von Parteigremien.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 119
Damit ist der Vorrang der politischen Entscheidungsgewalt der Regierung gegenüber dem Staatsoberhaupt sichergestellt.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 876
Der Reichsinnenminister hätte auch Entscheidungsgewalt auf dem Gebiete des Beamtentums, einschließlich der Ernennung, Gehälter, Beförderung und Entlassung von Beamten.
o. A.: Fünfunddreißigster Tag. Mittwoch, 16. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9061
Zitationshilfe
„Entscheidungsgewalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Entscheidungsgewalt>, abgerufen am 26.04.2019.

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