Epikureer, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Epikureers · Nominativ Plural: Epikureer
Aussprache
WorttrennungEpi-ku-re-er (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung Ableitung von ›Epikureer‹: ↗epikureisch
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Anhänger der Philosophie des Epikur
2.
gehoben Genussmensch
Beispiele:
er war ein echter Epikureer
Wenn nicht so ein Epikureer, wie du, einmal unnatürliche Gelüste in uns erregt, fehlt es uns ... an nichts [HeyseI 1,34]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kyniker Stoiker lehren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Epikureer‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die übrigen Schulen verkünden zwar prinzipiell die politische Verpflichtung des Weisen, unterscheiden sich aber in der Praxis nur unwesentlich von den Epikureern.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8040
In dieser Jahreszeit bietet sich beinahe täglich die Chance, zum Epikureer zu werden.
Die Welt, 17.07.1999
Dieses lustvolle Ziel eines Epikureers jedoch scheinen nur wenige jener reichen Villenbesitzer erreicht zu haben.
Die Zeit, 23.06.1978, Nr. 26
Ihren zweiten Kampf führten die Epikureer gegen die religiösen Mythen.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2959
Gegen die Ausübung der Volksreligion hatten die Epikureer nichts einzuwenden.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 4419
Zitationshilfe
„Epikureer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Epikureer>, abgerufen am 21.09.2017.

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