Erbübel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Erbübels · Nominativ Plural: Erbübel
Aussprache 
Worttrennung Erb-übel
Wortzerlegung  erben Übel
eWDG

Bedeutung

seit Generationen ständig vorhandenes Übel
Beispiel:
die Trunksucht ist ein altes Erbübel dieser Familie

Verwendungsbeispiele für ›Erbübel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Überhöhung des Hamlet ist ein Erbübel des Deutschen Idealismus.
Die Welt, 22.03.2005
Aber eben dies hatte ich für die Ausgeburt eines typisch deutschen Erbübels gehalten.
Die Zeit, 01.02.1965, Nr. 05
Sie aber würden das Erbübel steigender Einfuhren und schlechter Zahlungsbilanzen weiter verschlimmern.
Die Zeit, 08.07.1966, Nr. 28
Wer durch Erbübel schwer belastet sei, befand er, habe keinen Anspruch, Kinder in die Welt zu setzen.
Vasold, Manfred: Medizin. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 949
Umstritten ist bis heute, welche Veränderungen des Wahlsystems und der Verfassung nötig sind, um der politischen Unberechenbarkeit zu begegnen, einem der Erbübel des Landes.
Süddeutsche Zeitung, 20.04.1996
Zitationshilfe
„Erbübel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erb%C3%BCbel>, abgerufen am 24.07.2021.

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