Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Erbfall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Erbfall(e)s · Nominativ Plural: Erbfälle
Aussprache 
Worttrennung Erb-fall
Wortzerlegung erben Fall2
Wortbildung  mit ›Erbfall‹ als Erstglied: erbfällig
eWDG

Bedeutung

Jura Eintritt der Erbfolge durch den Tod des Erblassers
Beispiel:
nach dem Eintritt des Erbfalls meldeten sich die Verwandten mit ihren Ansprüchen

Typische Verbindungen zu ›Erbfall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erbfall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erbfall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Gesetz gilt nicht für Erbfälle, die sich bereits vor seinem Inkrafttreten ereignet haben. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]]
Der größte Fehler sei in diesem Fall, den Erbfall abzuwarten. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.2004]
In Millionen von Erbfällen werden in den nächsten Jahren Billionen von Mark neue Verwendung suchen. [Süddeutsche Zeitung, 29.01.1999]
Erbfälle sind ein echtes Problem für mittelständische Unternehmen wie unseres. [Die Welt, 24.11.2003]
Der individuelle, freilich meist noch unbedeutende Besitz, der den Männern nicht ins Grab mitgegeben wird, erfährt im Erbfall eine verschiedene Behandlung. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 398]
Zitationshilfe
„Erbfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbfall>.

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