Erbfall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Erbfall(e)s · Nominativ Plural: Erbfälle
Aussprache 
Worttrennung Erb-fall
Wortzerlegung  erben Fall2
Wortbildung  mit ›Erbfall‹ als Erstglied: erbfällig
eWDG

Bedeutung

Jura Eintritt der Erbfolge durch den Tod des Erblassers
Beispiel:
nach dem Eintritt des Erbfalls meldeten sich die Verwandten mit ihren Ansprüchen

Typische Verbindungen zu ›Erbfall‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erbfall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erbfall‹

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Der größte Fehler sei in diesem Fall, den Erbfall abzuwarten.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2004
Das Gesetz gilt nicht für Erbfälle, die sich bereits vor seinem Inkrafttreten ereignet haben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]
Der individuelle, freilich meist noch unbedeutende Besitz, der den Männern nicht ins Grab mitgegeben wird, erfährt im Erbfall eine verschiedene Behandlung.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 398
Wer zur Zeit des Erbfalls noch nicht lebte, aber bereits erzeugt war, gilt als vor dem Erbfalle geboren.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Der Erbe haftet mit dem Wert des im Zeitpunkt des Erbfalles vorhandenen Nachlasses.
o. A.: Bundessozialhilfegesetz (BSHG). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„Erbfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbfall>, abgerufen am 29.09.2021.

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