Erbfolge, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erbfolge · Nominativ Plural: Erbfolgen
Aussprache 
Worttrennung Erb-fol-ge
Wortzerlegung erbenFolge
Wortbildung  mit ›Erbfolge‹ als Erstglied: ↗Erbfolgekrieg · ↗Erbfolger · ↗Erbfolgerecht · ↗Erbfolgestreit
eWDG

Bedeutung

Jura unmittelbare Rechtsnachfolge bei einem Erbfall
Beispiel:
eine gesetzliche, testamentarische Erbfolge
historisch Nachfolge auf den Thron eines Herrschers
Beispiel:
die Erbfolge wurde vom König durch ein Dekret, von den Fürsten durch Wahl verfügt

Typische Verbindungen zu ›Erbfolge‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erbfolge‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erbfolge‹

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In der Praxis ist das Testament die wohl am weitesten verbreitete Form, die Erbfolge nach dem eigenen Willen zu gestalten.
Süddeutsche Zeitung, 14.10.2003
Wo ein solches Testament fehlt, ist die Erbfolge gesetzlich geregelt.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 412
Als steuerlich besonders günstig erweist sich ferner die Erbfolge nach dem gesetzlichen Erbrecht.
Die Zeit, 12.09.1946, Nr. 30
Doch die Erbfolge von den Eltern auf die Kinder vollzieht sich nicht immer in geschichtsloser Ruhe.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8146
Durch ein Testament oder einen Erbvertrag kann die gesetzliche Erbfolge aufgehoben oder abgeändert werden.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 442
Zitationshilfe
„Erbfolge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbfolge>, abgerufen am 25.02.2021.

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