Erbschleicherei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erbschleicherei · Nominativ Plural: Erbschleichereien
Aussprache
WorttrennungErb-schlei-che-rei
GrundformErbschleicher
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
jmdm. Erbschleicherei vorwerfen
wegen Erbschleicherei vor Gericht stehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es rollt einen drastischen Fall der kollektiven Erbschleicherei von der menschlichen Seite her auf.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.1995
Ihr Erbrecht, das Werk Adenauers fortzuführen, schien durch Fälle von Erbschleicherei gefährdet.
Die Zeit, 19.01.1976, Nr. 03
Es dauerte nicht lange, da legte man mir Erbschleicherei zur Last und viele schöne Tugenden mehr.
Friedländer, Hugo: Ein Liebesdrama im Berliner Tiergarten. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 8041
Und Strassers Vortrag nannte er »eine würdige Form wissenschaftlicher Erbschleicherei«.
Wellershoff, Dieter: Die Sirene, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1980, S. 122
Zu dem Motiv der Erbschleicherei gesellt sich das Motiv der Rache.
Klabund: Der Kreidekreis. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 15006
Zitationshilfe
„Erbschleicherei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbschleicherei>, abgerufen am 18.11.2019.

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