Erbschuld, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erbschuld · Nominativ Plural: Erbschulden
Worttrennung Erb-schuld
Wortzerlegung  erben Schuld
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache auf einem Erbteil lastende Schuld

Verwendungsbeispiele für ›Erbschuld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Erbschuld kennt er so wenig wie die spätere ostkirchliche Theologie.
Rott, W.: Sünde und Schuld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 25860
Und wenn schon nicht verzeihen, erlösen kann er einen mit seiner weichen, versöhnlichen, fast schon christenmäßigen Art von der Erbschuld auf jeden Fall.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.1999
Die Süddeutsche Zeitung wirft der polnischen Regierung vor, sie gehe von einer "Erbschuld" aus.
Die Zeit, 22.06.2007, Nr. 26
Der Begriff Erbschuld, den manche für den Flick-Enkel strapazieren, ist ihr fremd.
Der Tagesspiegel, 22.09.2004
Es gibt überhaupt keine unentrinnbare Schuldbelastung des Einzelnen, sei es durch eigene Sünden oder durch die Erbschuld der Väter.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 373
Zitationshilfe
„Erbschuld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbschuld>, abgerufen am 19.01.2022.

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