Erbtante, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungErb-tan-te
WortzerlegungerbenTante
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich Tante, von der jmd. eine Erbschaft erwarten kann
Beispiel:
eine reiche, alleinstehende Erbtante haben

Typische Verbindungen
computergeneriert

reich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erbtante‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Erbonkel und die Erbtante, denen zum Neujahr Glück gewünscht wird, dürfen überzeugt sein, daß sie den Gratulanten noch nicht genug gespart haben.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 10146
Hinterher kann er für Sie auch gleich Ihre grausliche Erbtante besuchen.
Süddeutsche Zeitung, 21.04.1997
Ich bin nicht teuer, zu mir kann man kommen, ohne die Erbtante anzubetteln.
Der Tagesspiegel, 20.02.2005
Kurz darauf stirbt unter mysteriösen Umständen die Erbtante, dann wird die Stieftochter entführt.
Bild, 09.04.2001
Es wimmelte also von Samaritern wie bei einem bedeutenden Unfall oder von Leidtragenden wie beim Begräbnis der Erbtante.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 241
Zitationshilfe
„Erbtante“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbtante>, abgerufen am 08.12.2019.

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