Erbteilung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungErb-tei-lung
WortzerlegungerbenTeilung
eWDG, 1967

Bedeutung

Aufteilung einer Erbschaft unter die Erben
Beispiel:
das Grundstück musste wegen Erbteilung verkauft werden

Typische Verbindungen zu ›Erbteilung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

gleichmäßig zufallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erbteilung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erbteilung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hatte seinen guten Sinn: der ländliche Besitz sollte durch Erbteilung nicht zersplittert werden.
Die Zeit, 29.03.1963, Nr. 13
Erbteilung führt zu schrumpfenden Produktionseinheiten, zwingt zur Erschließung immer exponierterer Flächen.
Süddeutsche Zeitung, 15.06.2001
Dort ist der bäuerliche Besitz durch viele Erbteilungen im Laufe der Zeiten in winzige Parzellen zerfallen.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 341
Es wird darin die Stellvertretung der Enkel bei der Erbteilung für bereits verstorbene Kinder des Erblassers zugestanden, jedoch ausschließlich in der direkten Linie.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 605
Ein Erstgeburtsrecht gibt es in Griechenland nicht; wo mehrere Söhne vorhanden sind, findet Erbteilung statt 454.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 9628
Zitationshilfe
„Erbteilung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erbteilung>, abgerufen am 23.01.2020.

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