Erdloch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungErd-loch
WortzerlegungErdeLoch
eWDG, 1967

Bedeutung

Loch im Erdreich
Beispiele:
ein tiefes, flaches Erdloch
ein Erdloch graben, ausheben
das Tier hatte sich in einem Erdloch verkrochen
Sie [die Soldaten] hocken in Erdlöchern in Rußland [BaierlFlinz2]

Typische Verbindungen zu ›Erdloch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aufzeichnung Graben Heimatstadt Höhle Hütte Leich Versteck Wald Waldstück aufspüren ausgehoben ausheben begraben ersticken feucht gefangenhalten gegraben gemauert graben hausen hocken kriechen stickig tief vergraben verkriechen verscharren verstecken zerren zuschütten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erdloch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erdloch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oslo - Beim Herumtollen fiel ein kleiner Hund in ein Erdloch, konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Bild, 25.04.2001
Sie kaufen sich ein, in ein Erdloch im Wald, in das man auf allen vieren hineinkriechen muß.
Süddeutsche Zeitung, 31.05.1997
Hernach verkriechen sie sich in ein Erdloch, und was darin vor sich geht, kann niemand wissen.
Bücherl, Wolfgang: Das Haus der Gifte, Stuttgart: Franckh'sche Verlagshandlung 1963, S. 163
Ich habe in einem Erdloch hockend sie so kommen sehen, und sie waren beide, das muß doch verraten werden, ziemlich schwer betrunken.
Penzoldt, Ernst: Die Powenzbande, Darmstadt: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1960 [1930], S. 110
Wir bezogen Stellung, gruben uns ein, kauerten uns in die Erdlöcher.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 30
Zitationshilfe
„Erdloch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erdloch>, abgerufen am 20.02.2020.

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