Eremitenleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungEre-mi-ten-le-ben
WortzerlegungEremitLeben
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
Synonym zu Eremitendasein

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist vorzugsweise die Form des Eremitenlebens in Verbindung mit einem Kloster.
Heyer, F.: Orthodoxe Kirche. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14293
Der enttäuschte Abt Robert suchte in das früher schon versuchte Eremitenleben auszuweichen; doch seine Mönche ließen nicht von ihm.
Borst, Arno: Religiöse und geistige Bewegungen im Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7653
Thoreau, dem wir das wunderbare Tagebuch seines Eremitenlebens am Walden-See verdanken, starb mit 44 an Tb. Natürlich zu früh.
Die Zeit, 31.07.2000, Nr. 31
Erst 1121 gewann das Eremitenleben in Prémontré durch Übernahme der kanonischen Lebensweise festere Gestalt, die dann konsequent im Sinne des ordo novus ausgeformt wurde.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8123
AM FÜNFTEN TAG dieses selbstgewählten Eremitenlebens in meinem Gehäuse kam ich von der Messe mit Kopfschmerzen zurück.
Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 230
Zitationshilfe
„Eremitenleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eremitenleben>, abgerufen am 06.12.2019.

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