Eremitentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungEre-mi-ten-tum (computergeneriert)
WortzerlegungEremit-tum

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kirche trat das Eremitentum als bremsende und verinnerlichende Kraft auf.
Aronson, G.: Rußland. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 27858
Entweder findet man sich mit dem selbst gewählten Eremitentum ab, oder man spürt, und das ist bei mir der Fall, ständig den Mangel.
Die Zeit, 04.03.2013, Nr. 09
Es geht ja nicht um Eremitentum, Ausstieg und Leistungsverweigerung; die Geschäfte wollen besorgt sein, so ein Haus ist nicht billig, und überhaupt.
Der Tagesspiegel, 20.09.2003
Stefan Broniowski geht noch einen Schritt weiter und erklärt das vermeintliche Eremitentum zum Mythos.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2002
Desgleichen suchten die Mystiker zunächst einmal nach dem Vorbild indischer Wandermönche oder christlicher Einsiedler in einer Art Eremitentum zu leben.
Khoury, Adel Theodor: Mystik. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6227
Zitationshilfe
„Eremitentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eremitentum>, abgerufen am 19.10.2019.

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