Erfindergeist, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungEr-fin-der-geist
WortzerlegungErfinderGeist1
eWDG, 1967

Bedeutung

schöpferische Veranlagung, die jmdn. befähigt, besonders auf praktischem Gebiet etwas völlig Neues zu schaffen
Beispiele:
die Lösung dieser technischen Aufgabe erfordert Können und Erfindergeist
der menschliche Erfindergeist ruhte nicht eher, bis ...

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fleiß Ingenieur Kreativität Mut Phantasie Unternehmertum beweisen bewundern menschlich wecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erfindergeist‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit kann man Verhalten verändern - und mittelbar den Erfindergeist anregen.
Die Zeit, 30.09.2002, Nr. 39
Natürlich hat sich der Erfindergeist schon immer mit diesem haarigen Problem beschäftigt.
Die Welt, 01.09.1999
Die wilden Zeiten freien deutschen Erfindergeistes sind schließlich lange vorbei, und jetzt herrscht Ruhe und Ordnung.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2000
Nach diesem Märchen entsteht der Erfolg der Wissenschaft aus einer subtil ausbalancierten Verbindung von Erfindergeist und Kontrolle.
Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 398
In eine Erörterung ihrer Vorzüge und Nachteile - noch bleibt hinreichend zu wünschen übrig und mithin auch Spielraum für den Erfindergeist - kann hier nicht eingetreten werden.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8938
Zitationshilfe
„Erfindergeist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erfindergeist>, abgerufen am 17.10.2019.

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