Ergebenheitsadresse, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungEr-ge-ben-heits-ad-res-se
WortzerlegungErgebenheitAdresse
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

an eine führende Persönlichkeit gerichtete Adresse, mit der jmd. oder ein Personenkreis seine Ergebenheit bekunden will

Thesaurus

Synonymgruppe
Ergebenheitsadresse · Huldigungsschreiben
Assoziationen
  • Gefälligkeitsjournalismus  ●  Hofberichterstattung  fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kanzler peinlich senden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ergebenheitsadresse‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Derartige Ergebenheitsadressen und Reden scheinen allerdings nur für den öffentlichen Gebrauch bestimmt zu sein.
Die Zeit, 03.11.1978, Nr. 45
Die Ergebenheitsadressen gehen lustig weiter in dem Gejammer, dass man ja nun nicht mehr wisse, wie man den Abend verbringen soll.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2003
Reichhold fühlt sich stark aus eigener Kraft und hat keinerlei Ergebenheitsadresse an Haider geschickt.
Der Tagesspiegel, 21.09.2002
Wo immer er in Illyrien und Italien Station machte, nahm der Kaiser Ergebenheitsadressen der Städte entgegen.
Seston, William: Verfall des Römischen Reiches im Westen. Die Völkerwanderung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21061
Dieser Umfall des S. wiederholte sich im April 1933 in einer Ergebenheitsadresse an den Nazistaat (Ausnahmen Heine und M. Frischmann).
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34799
Zitationshilfe
„Ergebenheitsadresse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ergebenheitsadresse>, abgerufen am 23.01.2019.

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