Erinnerungsbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Erinnerungsbuch(e)s · Nominativ Plural: Erinnerungsbücher
WorttrennungEr-in-ne-rungs-buch
WortzerlegungErinnerungBuch
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Buch, in dem jemand Ereignisse zum Zweck der Erinnerung dokumentiert, Erinnerungen festhält
Beispiele:
Ihr Vater hat noch kurz vor seinem Tod ein privates Erinnerungsbuch von der Journalistin Gina Thomas anfertigen lassen. [Die Zeit, 28.10.2013 (online)]
Hans Magnus Enzensbergers Erinnerungsbuch »Eine Handvoll Anekdoten – auch Opus incertum« ist ein Dialog des Autors mit sich selbst. [Süddeutsche Zeitung, 22.11.2018]
Sie können Ihre Website auch als reines digitales Erinnerungsbuch für Ihre Hochzeit verwenden und Ihren Gästen damit die tolle Möglichkeit bieten auch nach der Hochzeit nochmal die schönsten Momente einzusehen. [Love Weddings, 29.09.2016, aufgerufen am 15.09.2018]
Es ist ein Erinnerungsbuch, streng genommen, aber was heißt hier schon streng genommen? Auf dem Buch steht »Roman«, doch darin ist eine Autobiografie in Fragmenten, die von Assia Djebars Kindheit in Algerien während der Kolonialzeit bis zu ihrer Ausreise nach Frankreich im Jahr 1955 erzählt. [Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49]
»Beim Häuten der Zwiebel« ist ein vielschichtiges Erinnerungsbuch, ein Buch auch, in dem sich Grass zu Fehlern[,] Versäumnissen und in jungen Jahren aufgehäufter Schuld bekennt. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2006]
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein bewegendes, persönliches Erinnerungsbuch
in Präpositionalgruppe/-objekt: etw. in einem Erinnerungsbuch beschreiben, berichten, erzählen
Zitationshilfe
„Erinnerungsbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erinnerungsbuch>, abgerufen am 20.09.2019.

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