Erlebnisinhalt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEr-leb-nis-in-halt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Erlebtes verarbeitender Inhalt eines Kunstwerks

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für diesen Neurosetyp ist die Qualität des dominierenden Erlebnisinhaltes relativ unwesentlich.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 91
In der „Übertragung“ setzt der Analysierte, sehr vereinfacht gesagt, seine Erlebnisinhalte unbewußt in Beziehung zu seinem Therapeuten.
Die Zeit, 13.07.1979, Nr. 29
Darin, in der Begegnung von Menschen mit gemeinsamen Erlebnisinhalten, liegt ein weiterer, sozialer Effekt solcher Laufseminare.
Die Zeit, 08.05.1981, Nr. 20
Der Sachverhalt kann, sobald er zum Situationsbestandteil geworden ist, als Tatsache, als Norminhalt, als Erlebnisinhalt gewußt und problematisiert werden.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 181
Der Eingliederung jedes Körperorgans in die leibliche Ganzheit entspricht auf der seelischen Seite die Ich-Bezogenheit jedes Erlebnisinhaltes auf einen realen geistigen Personkern (Psychosomatik).
Scheuerl, H.: Psychologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10836
Zitationshilfe
„Erlebnisinhalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erlebnisinhalt>, abgerufen am 22.08.2019.

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