Ermächtigungsgesetz

Grammatik Substantiv
Worttrennung Er-mäch-ti-gungs-ge-setz
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verfassungswesen Gesetz, das (in Notzeiten) gewisse Rechte der Gesetzgebung vom Parlament auf die Regierung überträgt

Typische Verbindungen zu ›Ermächtigungsgesetz‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ermächtigungsgesetz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ermächtigungsgesetz‹

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Das Ermächtigungsgesetz legte fest, dass die Regierung Gesetze selbst erlassen darf.
Der Tagesspiegel, 22.06.2004
Nicht einmal auf das historisch belastete Wort "Ermächtigungsgesetz" mag er verzichten.
Die Zeit, 19.11.1998, Nr. 48
Ich wurde an dem Tage verhaftet, an dem im Reichstag das Ermächtigungsgesetz über die neue Regierung behandelt und verabschiedet werden sollte.
o. A.: Einhundertfünfunddreißigster Tag. Dienstag, 21. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25650
So beschaffte sich Hitler die für das Ermächtigungsgesetz benötigte Mehrheit im Reichstag.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1975 - 1995, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1999], S. 246
Zitationshilfe
„Ermächtigungsgesetz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erm%C3%A4chtigungsgesetz>, abgerufen am 04.07.2020.

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