Eroberungswille, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Eroberungswillen · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungEr-obe-rungs-wil-le ● Er-obe-rungs-wil-len
WortzerlegungEroberungWille
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

das Entschlossensein zu einer Eroberung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Satz besagt doch: Generationen von Deutschen haben böswillig Angriffskriege geführt und in ihrem Eroberungswillen fremde Länder und Städte zerstört.
Die Zeit, 09.12.1960, Nr. 50
Es sind seine ersten Worte, und die verraten weniger Eroberungswillen als vielmehr einen hilflosen Versuch, den Menschen selbst zu verstehen.
Süddeutsche Zeitung, 01.02.2001
Der deutsche Nationalcharakter stehe fest und zeichne sich durch Eroberungswillen und Kriegsgeist aus.
Der Tagesspiegel, 22.12.2003
Frankreich, wo er vor kurzem so mächtig erwachte, ist ihm inzwischen zum Hort von Unfreiheit, von Gewalt und Eroberungswillen geworden.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 615
Hitlers Predigt gegen den erobernden Bolschewismus, so formuliert er dies, war Maske für den eigenen Eroberungswillen.
Die Zeit, 14.11.1946, Nr. 39
Zitationshilfe
„Eroberungswille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eroberungswille>, abgerufen am 18.11.2019.

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