Erotik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erotik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungEro-tik (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungerotisch-ik
Wortbildung mit ›Erotik‹ als Erstglied: ↗Erotikartikel · ↗Erotikbereich · ↗Erotiker · ↗Erotikfilm · ↗Erotikkino · ↗Erotiktänzerin · ↗Erotikversand
 ·  mit ›Erotik‹ als Letztglied: ↗Autoerotik · ↗Homoerotik · ↗Oralerotik · ↗Urethralerotik · ↗Vollerotik
eWDG, 1967

Bedeutung

Liebesleben und Geschlechtsleben
Beispiele:
das Gebiet der Erotik
Es ist nicht Lust nach Abenteuern, nicht Sinnlichkeit, nicht Erotik, die ihn immer wieder auf die Suche treibt [St. ZweigBalzac152]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Eros1 · Eros2 · erotisch · Erotik · erogen
Eros1 m. ‘das Verlangen, Liebe’, Übernahme (um 1800) von griech. érōs, éros (ἔρως, ἔρος) ‘Liebe, Lust, Verlangen’, in der griechischen Mythologie personifiziert Eros2 m. der Gott der Liebe (17. Jh.), griech. Érōs (Ἔρως). erotisch Adj. ‘zur Liebe gehörend, das Liebesleben betonend, sinnlich’, entlehnt (18. Jh.) über gleichbed. mfrz. frz. érotique oder unmittelbar aus mlat. eroticus, griech. erōtikós (ἐρωτικός), einer Ableitung von griech. érōs (s. oben). Anfangs nur zur Charakterisierung der Liebesdichtung, später (19. Jh.) in breiterer Anwendung. Erotik f. ‘sinnliche Liebe, Liebes- und Geschlechtsleben’ (um 1800). erogen Adj. ‘geschlechtliche Erregung auslösend, geschlechtlich erregbar’, gelehrte Bildung (Freud 1905) zu ↗Eros (s. oben) in Verbindung mit ↗-gen (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Erotik · ↗Sinnlichkeit
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Action Erotik Exotik Gartenkunst Gewinnspiel Glamour Hauch Jahrbuch Mystik Pornographie Sex Sexualität Sinnlichkeit Ticket-Shop Zärtlichkeit derb geballt knistern knisternd lasziv prickelnd schwül sublim sublimiert subtil unterkühlt unterschwellig verdrängt verklemmt weiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erotik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Erotik, die Männer mit Macht ausstrahlen, ist heute sich noch größer als jene von machtvollen Frauen.
Die Welt, 07.01.2005
Action für alle, die es brauchen, gibt es rund um die Uhr, Erotik läuft ab 22 Uhr.
Der Tagesspiegel, 20.08.1999
Von Erotik und Sex muß nicht unbedingt was dabei sein.
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 84
Er verwendete sehr gute poetische Texte, meistens im Stil B. Guarinis, durchdrungen von einer feinen Erotik.
Cavicchi, Adriano: Coma. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1973], S. 18938
Als mechanischer Seelenanatom bezog er alles auf die Erotik der Frau.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Erotik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erotik>, abgerufen am 20.10.2018.

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