Erregung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erregung · Nominativ Plural: Erregungen
Aussprache
WorttrennungEr-re-gung (computergeneriert)
Wortzerlegungerregen-ung
Wortbildung mit ›Erregung‹ als Erstglied: ↗Erregungsherd · ↗Erregungsimpuls · ↗Erregungsstauung · ↗Erregungsvorgang · ↗Erregungszustand
 ·  mit ›Erregung‹ als Letztglied: ↗Gefühlserregung · ↗Nervenerregung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Erregen
entsprechend der Bedeutung von erregen (Lesart 1 u. 2)
entsprechend der Bedeutung von erregen (Lesart 1)
Beispiel:
der Arzt verbot jede Erregung, alle Erregungen
entsprechend der Bedeutung von erregen (Lesart 2)
Beispiel:
die Erregung des Missfallens, Befremdens, Zweifels, Neides, Widerstandes vermeiden
2.
das Erregtsein, der Zustand des erregten Gemütes
entsprechend der Bedeutung von erregen (Lesart 1)
Beispiele:
eine leidenschaftliche, wilde, heftige, fühlbare, furchtbare, starke, freudige, festliche, frohe, prickelnde, innere, nervöse, immer stärker werdende Erregung ergriff ihn, stieg in ihm auf
die Erregung flaut ab, legt sich, vergeht wieder
seine Erregung verbergen, niederzwingen
jmds. Erregung dämpfen
Herr seiner Erregung werden
jmdn. in Erregung bringen, versetzen
jmd. gerät in Erregung, redet sich in Erregung
in der Erregung des Augenblicks
er wurde rot, blass vor Erregung, fieberte vor Erregung
seine Kehle war wie zugeschnürt vor Erregung
Die nationale Erregung ist mir freilich fremd geblieben [FlakeLogbuch222]
Sie fragte ihn, ihre Erregung mühsam bändigend [Feuchtw.Häßl. Herzogin66]

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Erregung  ●  ↗Exzitation  fachspr.
Unterbegriffe
Elektrizität
Synonymgruppe
Anregung · Erregung
Synonymgruppe
Erregung · ↗Schwung · ↗Wallung
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nervenzelle Neuron Woge abklingen affektiv begreiflich bemächtigen dämpfen elektrisch emotional fieberhaft fiebrig freudig geschlechtlich gesteigert hervorrufen hochgradig inner leidenschaftlich maßlos neuronal seelisch sexuell ungeheuer unterdrückt versetzen verständlich zittern zügeln Ärgernis

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erregung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht verstehen Sie meine Erregung nicht, vielleicht kann ich es Ihnen gar nicht so recht erklären.
Der Tagesspiegel, 09.09.1998
Nun mag man sagen, es handele sich um die Erregung nach dem Kampf.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1996
Er hielt es nicht mehr für nötig, ihr seine Erregung zu schildern.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 165
Die Erregung über die amerikanische Revolution war von Land zu Land verschieden stark, aber Spuren davon lassen sich überall finden.
Palmer, Robert R.: Der Einfluß der amerikanischen Revolution auf Europa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9781
Mit steigender Erregung verfolgte ich in den nächsten Tagen die Ereignisse.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 5132
Zitationshilfe
„Erregung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erregung>, abgerufen am 24.10.2019.

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