Erschließungskosten

Grammatik Substantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache [ɛɐ̯ˈʃliːsʊŋsˌkɔstn̩]
Worttrennung Er-schlie-ßungs-kos-ten
Wortzerlegung ErschließungKosten
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

Kosten für den Anschluss eines Grundstücks an die Trinkwasserleitung, den Abwasserkanal, das Straßennetz usw.
Beispiele:
Für diese Leistungen können Erschließungskosten anfallen: Anschlüsse an das öffentliche Wasser‑ und Abwassernetz, ans Stromnetz, an die Gasversorgung, ans Kabel‑ und Telefonnetz sowie an das öffentliche Verkehrsnetz. [Süddeutsche Zeitung, 08.06.2018]
Die Erschließungskosten sind von den Bauherrn zu tragen. [Mittelbayerische, 12.03.2020]
Auch Grundeigentümer, die nicht bauen wollen, müssen ihren Anteil an den Erschliessungskosten tragen, was natürlich einen starken Anreiz zum Bauen schafft. [Neue Zürcher Zeitung, 15.05.2014]
Erschließungskosten für den Ausbau von zur DDR‑Zeit geplanten Straßen können nur unter strengen Voraussetzungen von den Anwohnern gefordert werden. [Die Welt, 13.07.2007]
Die Gesetzesänderung legt fest, dass die Eigentümer der Freizeitgrundstücke die Nutzer zur Hälfte an den Erschließungskosten wie Kanalisation oder Straßenbau beteiligen können. [Berliner Zeitung, 28.02.2002]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Erschließungskosten‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erschließungskosten‹.

Zitationshilfe
„Erschließungskosten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erschlie%C3%9Fungskosten>, abgerufen am 08.05.2021.

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