Ersparnis, die oder das

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ersparnis · Nominativ Plural: Ersparnisse
Nebenform österreichisch Ersparnis · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ersparnisses · Nominativ Plural: Ersparnisse
WorttrennungEr-spar-nis
Grundformersparen
Wortbildung mit ›Ersparnis‹ als Letztglied: ↗Arbeitsersparnis · ↗Geldersparnis · ↗Kostenersparnis · ↗Kraftersparnis · ↗Materialersparnis · ↗Platzersparnis · ↗Raumersparnis · ↗Steuerersparnis · ↗Stromersparnis · ↗Zeitersparnis
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
meist im Plural
das Ersparte, die Sparsumme
Beispiele:
Ersparnisse besitzen
Ersparnisse angreifen
seine Ersparnisse für jmdn. hingeben
seine Ersparnisse verjubeln
jmdn. um all seine Ersparnisse bringen
Nach Hause kommen, gesund und mit netten Ersparnissen [A. ZweigErziehung137]
2.
fem.
Einsparung
Beispiel:
diese Verbesserung ergibt eine rechnerische Ersparnis von zwei Millionen Euro

Thesaurus

Synonymgruppe
(finanzielle) Reserve · Ersparnis(se) · Erspartes · ↗Rücklage(n) · Zurückgelegtes · gespartes Geld · zusammengespartes Geld  ●  ↗Notgroschen  fig. · ↗Spargroschen  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einkommen Entwertung Heizkosten Kaufkraft Rentnerin Verzinsung Wertpapier absorbieren angesammelt anlegen anvertrauen aufbrauchen auffressen aufzehren dahinschmelzen draufgehen entwerten erhofft erzielt gesamt gesamtwirtschaftlich inländisch jährlich monatlich privat umtauschen verbrauchen volkswirtschaftlich zurückgreifen zusammenkratzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ersparnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das bedeutet eine erhebliche Ersparnis von rund 350 bis 400 Euro pro Monat.
Die Welt, 26.03.2003
Das heißt: am realen Wert der Ersparnisse hat sich nichts geändert.
Der Tagesspiegel, 08.12.2001
Er hätte ihr ein solches Haus gleich anzahlen können mit seinen Ersparnissen; das verschwieg er ihr.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 122
Auch in der folgenden Zeit gebrauchte mein Vater seine Ersparnisse überwiegend zur Erweiterung dieses Besitzes.
Frisch, Karl von: Erinnerungen eines Biologen, Berlin: Springer 1957, S. 9
Da sie meist keine Ersparnisse hatten, wurde ihre Not von Tag zu Tag größer.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 212
Zitationshilfe
„Ersparnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ersparnis>, abgerufen am 17.06.2019.

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