Erststimme, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erststimme · Nominativ Plural: Erststimmen
WorttrennungErst-stim-me (computergeneriert)
Wortzerlegungerst-Stimme
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Stimme, die der Wähler bei den Wahlen zum Bundestag für einen Kandidaten in seinem Wahlkreis abgibt
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgabe Auszählung Bewerber Bundesland Bundestagswahl Direktkandidaten Direktmandate Kandidaten Mandate Mehrheit Prozent Prozentpunkte SPD-Kandidaten Stimmkreis Stimmzettel Wahlkreis Wähler Zweitstimme abgegeben abgegebenen eingefahren entfielen erringt gewählt gültigen ungültig unterlag vergeben verweigern wirbt

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer das auch will, den bitte ich um seine Erststimme.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.2002
Es gelang ihm sogar, die Zahl seiner Erststimmen gegenüber 1994 deutlich zu erhöhen.
Die Welt, 25.09.2000
Anschließend ordnet der Wahlvorsteher die Stimmzettel nach abgegebenen Erststimmen neu, und es wird entsprechend den Sätzen 2 bis 5 verfahren.
o. A.: Bundeswahlordnung (BWO). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Nach dem Wahlrecht erhalten in den 248 Wahlkreisen diejenigen Bewerber ein Mandat, welche die meisten Erststimmen auf sich vereinigen können.
o. A. [dr.]: Landesliste. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Von den 656 Abgeordnetensitzen werden die Hälfte, nämlich 328, über die Erststimme in Mehrheitswahl vergeben.
o. A. [sti.]: Listenplatz. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1997]
Zitationshilfe
„Erststimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erststimme>, abgerufen am 25.07.2017.

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