Erweis, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Erweises · Nominativ Plural: Erweise
Aussprache
WorttrennungEr-weis (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Erweis‹ als Letztglied: ↗Ehrenerweis · ↗Ehrerweis
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend, gehoben Beweis
Beispiele:
dieser Brief ist der Erweis seiner Unschuld
etw. ist ein Erweis echter Bildung
Ich fand mich darein, meiner Braut den Erweis meines Fleißes nicht bringen zu können [G. Hauptm.3,516]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gegenteil Unschuld Wahrheit erbringen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erweis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist vielleicht einer der dauerndsten Erweise der Schönheit einer Gemeinschaft.
Bild, 30.12.2003
Freilich verlangt er auch, dabei die Erweise, die der Religion aus dem Leben dargebracht werden müssen.
Die Zeit, 16.01.1950, Nr. 03
Einen ähnlichen Erweis halte ich zum Beispiel jetzt in Händen.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 0
Vielmehr sind die Bücher des Alten Bundes die authentischen Dokumente für den Erweis des christlichen Glaubens.
Schütz, R.: Barnabasbrief. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 22002
Wo es sich schöpferisch entfaltet, sind seine Erzeugungen immer Erweise der Freiheit, der Aktivität, des Elans.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2149
Zitationshilfe
„Erweis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erweis>, abgerufen am 16.10.2019.

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