Erwerbstrieb, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEr-werbs-trieb
WortzerlegungErwerbTrieb
eWDG, 1967

Bedeutung

Synonym zu Erwerbsstreben
Beispiel:
er hat einen ausgeprägten, starken Erwerbstrieb

Typische Verbindungen zu ›Erwerbstrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

egoistisch natürlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erwerbstrieb‹.

Verwendungsbeispiele für ›Erwerbstrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Arbeiter und die unteren Klassen überhaupt haben fast allerwärts noch eher einen zu geringen Erwerbstrieb.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 28
Und dieser Protest erhebt sich mit der gleichen fanatischen Sinnlosigkeit wie der Erwerbstrieb, gegen den er gerichtet ist.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.2003
Nehru hat einmal erklärt, seiner Überzeugung nach sei der Erwerbstrieb unmoralisch.
Die Zeit, 17.07.1959, Nr. 29
Weil aber in dieser Denkweise das Notwendige aus der Anerkennung des Erwerbstriebs abgeleitet wird, zeigt sich, als unsichtbare Hand, ein zweites Gespenst.
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Die ganz außerordentliche Entwicklung und Intensität des chinesischen Erwerbstriebs schon seit langer Zeit unterliegt nicht dem allergeringsten Zweifel.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 340
Zitationshilfe
„Erwerbstrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erwerbstrieb>, abgerufen am 29.02.2020.

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