Erzbösewicht, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Erzbösewicht(e)s · Nominativ Plural: Erzbösewichte
Aussprache  ['ɛɐ̯ʦbøːzəvɪçt]
Worttrennung Erz-bö-se-wicht
Wortzerlegung erz-Bösewicht
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

abwertend besonders übler Bösewicht
Beispiele:
Ich weiß nicht, wie der sprechende Hut die Frage beantworten würde, ob J. K. Rowlings siebenbändige Romanreihe um Harry Potter und seine Internatsfreunde Hermine Granger und Ronald Weasley, um den Erzbösewicht Lord Voldemort und Professor Dumbledore zur Weltliteratur zählt. [Die Welt, 15.09.2018]
Dieser Erfolg lag nicht zuletzt an der phantasievollen und märchenhaft inszenierten Story rund um den Elfenkrieger Link, die hinreißende Prinzessin Zelda und den Erzbösewicht Ganondorf, der erneut versuchte, die Herrschaft über das Königreich Hyrule zu erlangen. [Retro V, 26.09.2008, aufgerufen am 15.09.2018]
Luke [Skywalker] erfährt erst in der dramatischsten Szene des zweiten Teils, daß man ihn, wie so viele Helden anderer Epen zuvor, über seinen wahren Vater im unklaren gelassen hat – und daß dieser kein anderer als der Erzbösewicht des Universums, Darth Vader höchstpersönlich ist. [Die Zeit, 28.03.1997, Nr. 14]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Erzbösewicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erzb%C3%B6sewicht>, abgerufen am 22.01.2021.

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