Erzwingung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEr-zwin-gung (computergeneriert)
Wortzerlegungerzwingen-ung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aussage Beugehaft Einhaltung Flugverbot Folter Friede Gehorsam Geständnis Haft Kampfeinsatz Neuwahl Streik Verpflichtung Versicherung Volksentscheid Vollstreckung Zeugnis gewaltsam militärisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erzwingung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir streben jetzt nach der Erzwingung des Rechts auf wirtschaftliche Gleichberechtigung.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1983]
Aber ein Konklave zur Erzwingung qualifizierter Mehrheiten eignet sich nicht für alle Fälle.
Die Zeit, 25.02.1974, Nr. 08
Im Gegensatz zum Recht (im hier gebrauchten Sinn des Worts) fehlt der speziell auf die Erzwingung eingestellte Menschenstab.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 0
Im allgemeinen Sprachgebrauch beinhalte Folter immer noch die Zufügung körperlicher oder seelischer Qualen zur Erzwingung von Aussagen und Geständnissen.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 403
Weber hat in einem sinnvollen Ansatz die Herrschaftsverbände nach dem Typ der in ihnen zur Erzwingung des Gehorsams zur Verfügung stehenden Sanktionen zu klassifizieren versucht.
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 133
Zitationshilfe
„Erzwingung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Erzwingung>, abgerufen am 15.11.2019.

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