Essgerät, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungEss-ge-rät (computergeneriert)
WortzerlegungessenGerät
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
1.
Gerät, mit dem man isst
  besonders Messer, Gabel, Löffel
2.
Gesamtheit von Essgeräten
  z. B. eines Haushalts

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Löffel ist übrigens das älteste, schon in der Steinzeit bekannte Eßgerät.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 2
Bei vielen Gelegenheiten werden nicht nur die Teller nach jedem Gang gewechselt, sondern auch das Eßgerät.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 133
Wie sieht es mit den Eßgeräten und Trinkgefäßen in der Antike aus?
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 67
Erbsen kullern zu oft von der Messerklinge, dem hier bevorzugten Eßgerät.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1995
Erst werden alle Stücke, die nicht fettig sind, Glas, Besteck und Kaffeegeschirr gespült, dann die übrigen Eßgeräte, das Küchengeschirr und zuletzt Töpfe und Pfannen.
Bundesverband d.dt. Standesbeamten e.V. (Hg.), Hausbuch für die deutsche Familie, Frankfurt a. M.: Verl. f. Standesamtwesen 1956, S. 132
Zitationshilfe
„Essgerät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Essgerät>, abgerufen am 19.04.2019.

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