Essig, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Essigs · Nominativ Plural: Essige · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungEs-sig (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Essig‹ als Erstglied: ↗Essigessenz · ↗Essigfabrik · ↗Essigflasche · ↗Essiggemüse · ↗Essiggurke · ↗Essiggärung · ↗Essigmutter · ↗Essigsäure · ↗Essigwasser · ↗essigsauer · ↗essigähnlich
 ·  mit ›Essig‹ als Letztglied: ↗Apfelessig · ↗Balsamessig · ↗Balsamicoessig · ↗Bieressig · ↗Branntweinessig · ↗Einmachessig · ↗Estragonessig · ↗Gewürzessig · ↗Himbeeressig · ↗Reisessig · ↗Rotweinessig · ↗Sherryessig · ↗Tafelessig · ↗Weißweinessig
eWDG, 1967

Bedeutung

flüssiges, saures Würzmittel und Frischhaltemittel
Beispiele:
ein scharfer, starker, milder, schwacher Essig
einen Löffel Essig an den Salat tun, geben
umgangssprachlich einen Schuss Essig an den Salat tun, geben
Gurken in Essig einlegen
salopp damit ist es Essig (= damit ist es vorbei, wird es nichts)
salopp Mit der Entlassung ist es Essig, daran glaube ich nicht mehr [ApitzNackt412]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Essig m. ‘würzende und konservierende saure Flüssigkeit’. Lat. acētum ‘saurer Wein, Weinessig, Essig’, zu lat. acēre ‘sauer sein’, dringt früh in die germ. Sprachen und ergibt got. akēt, akeit (oder akēts, akeits?), aengl. eced, asächs. ekid, wobei die d- und t-Formen auf altem Nebeneinander von lat. acētum und vlat. *acēdum beruhen, während aus nicht belegtem metathesiertem vlat. *atēcum, *adēcum ahd. eʒʒī̌h (9. Jh.), mhd. eʒʒich, mnd. ettik, anord. mnl. nl. edik entstehen. Vgl. Frings/M. Germania Romana 2 (1968) 83.

Thesaurus

Synonymgruppe
Apfelessig · ↗Balsamessig · ↗Balsamico · Essig · ↗Reisessig · Würzessig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brühe Einlegen Gewürz Gewürzgurke Honig Kümmel Likör Marinade Olivenöl Pfeffer Salz Senf Senfkorn Senfmehl Sesamöl Sojasauce Weißwein Zitrone Zitronensaft Zitronensäure Zucker Zwiebel ablöschen abreiben abschmecken beträufeln verdünnt verrühren Öl Ölen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Essig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch der restliche Essig verschwindet auf diese Weise in der Masse.
Die Zeit, 14.06.2010, Nr. 24
Wein braucht das Land, Essig hat es eh schon genug.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2004
Um das bewerkstelligen zu können, verlangt der Wirt obendrein Käse, Essig und Öl.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 19
Alles noch einmal kurz aufkochen und mit Salz und Essig abschmecken.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 155
Nach jedem Waschen werden die Haare mit verdünntem Essig nachgespült.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22766
Zitationshilfe
„Essig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Essig>, abgerufen am 21.10.2019.

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