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Ethnikon, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ethnikons · Nominativ Plural: Ethnika
Worttrennung Eth-ni-kon
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Sprachwissenschaft Name eines Volks, einer Volksgruppe

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Völkername  ●  Volksbezeichnung  Hauptform · Demonym  fachspr. · Ethnikon  fachspr. · Ethnonym  fachspr.

Verwendungsbeispiele für ›Ethnikon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie sich aus einigen Hinweisen ergibt, mag habiru gelegentlich einem Ethnikon gleichgekommen sein. [Alt, A. u. Moscati, S.: Hebräer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17337]
Bildhauer als Meister des Anathems namhaft machen; die am Ort gefundene Inschrift mit dem Ethnikon »Rhodios« ist wahrscheinlich nicht zugehörig. [o. A.: Lexikon der Kunst – N. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 18042]
Poinikes ist ein regelrechtes Ethnikon mit dem Suffix – ik, abgeleitet von poinos dunkelrot. [Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 15284]
Neben dem schon erwähnten Athener Odeion wirken die Musikanstalten Ellenikon Odeion und Ethnikon Odeion in Athen. [Dounias, Minos E. u. a.: Griechenland. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 41966]
Zitationshilfe
„Ethnikon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ethnikon>.

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