Etter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungEt-ter (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

süddeutsch bebautes Ortsgebiet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etter m. obd. ‘Zaun, Grenzscheide, umzäuntes Feld’, ahd. etar ‘Querstange des Zaunes’ (11. Jh.), mhd. et(t)er ‘(geflochtener) Zaun, umzäuntes Land’, asächs. edor eder, mnd. ēder, aengl. eodor, anord. jaðarr ‘Rand, Kante’ (germ. *edara-). Außergerm. vielleicht verwandt mit aslaw. odrъ, russ. odr (одр) ‘Holzgestell, Bahre, Lager, Bett’, tschech. odr ‘Pfahl’.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darin folgen ihm Brandenburg und Etter auf je eigenen Wegen.
Der Tagesspiegel, 19.07.2000
So blieb nur Markus Etter (16), der den Münchnern helfen kann.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.1999
Seine Behörde habe keine eigenen Erkenntnisse über den Gesundheitszustand von Pfahls, sagte Etter.
Die Welt, 20.11.2004
Nun hatte allerdings selbst ein Politiker wie Bundesrat Philipp Etter, der den zitierten Text verfasst hat, eine differenzierte Sicht.
Die Zeit, 14.06.2010, Nr. 24
Als dringende Nachkriegsprobleme bezeichnete Etter die Sicherung eines gesunden Bauernstandes, Sicherung der Arbeit und Sicherung der Familie und des Alters.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1944]
Zitationshilfe
„Etter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Etter>, abgerufen am 23.10.2019.

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