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Ewiggestrige, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Ewiggestrigen · Nominativ Plural: Ewiggestrige(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Ewiggestrigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Ewiggestrige.
Aussprache 
Worttrennung Ewig-gest-ri-ge
Grundformewiggestrig
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend jmd., der in seinen Ansichten nicht mit der Zeit geht
Beispiele:
er ist einer von den Ewiggestrigen
einer, der anderer Meinung zu sein wagt als diese unverbesserlichen Ewiggestrigen [ Tageszeitung1961]

Typische Verbindungen zu ›Ewiggestrige‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ewiggestrige‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ewiggestrige‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über diese Ewiggestrigen ist längst der Zug der Zeit hinweggerollt. [Süddeutsche Zeitung, 10.03.1999]
So was läßt er sich von den Ewiggestrigen gerne nachsagen. [Die Zeit, 04.06.1998, Nr. 24]
Als Ewiggestriger will der Mann, der jünger aussieht, als er ist, aber nicht gelten. [Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004]
Und man kann nicht einfach sagen, das sind die Ewiggestrigen. [Süddeutsche Zeitung, 09.05.1995]
Aber nein, Ewiggestrige sind die beiden beim besten Willen nicht. [Der Tagesspiegel, 02.04.1999]
Zitationshilfe
„Ewiggestrige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ewiggestrige>.

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