Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Exilierte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Exilierten · Nominativ Plural: Exilierte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Exilierten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Exilierte.
Worttrennung Exi-lier-te
Grundformexiliert
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der exiliert worden ist

Verwendungsbeispiele für ›Exilierte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In ihrer Begleitung befinden sich noch verschiedene andere hervorragende Exilierte. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]]
Bedauerlicherweise wurde nie ernsthaft erwogen oder versucht, die Überlebenden oder Exilierten zurückzuholen. [Süddeutsche Zeitung, 19.01.2004]
Denn was der Exilierte verliert, sind nicht nur die Bindungen an seinen angestammten Raum. [Süddeutsche Zeitung, 25.01.2003]
Wer einmal exiliert war, hört niemals auf, ein Exilierter zu sein. [Die Zeit, 02.05.1969, Nr. 18]
Sie müssen dann dafür sorgen, dass mögliche vergangene Verbrechen der Exilierten geahndet werden. [Süddeutsche Zeitung, 14.05.2002]
Zitationshilfe
„Exilierte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Exilierte>.

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