Exilliteratur, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Exil-li-te-ra-tur
Wortzerlegung ExilLiteratur
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Literatur, die entstanden ist, während ihre Autoren im Exil lebten
besonders Werke deutscher Autoren, die während des Nationalsozialismus im Exil lebten

Typische Verbindungen zu ›Exilliteratur‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Exilliteratur‹.

Verwendungsbeispiele für ›Exilliteratur‹

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Es geht darin nicht um die Dichtung des Barocks, auch nicht um damals gegenwärtige Exilliteratur.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2000
Hier wie dort setzte er sich für die norwegische und für die deutschsprachige Exilliteratur ein.
Die Zeit, 23.04.1965, Nr. 17
Querido entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Verlage für Exilliteratur.
o. A.: 1939. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 2968
Guy Stern ist Verfasser zahlreicher Aufsätze und Bücher über die deutsche Literatur und hat sich vor allem mit der Exilliteratur auseinandergesetzt.
Der Tagesspiegel, 03.02.2005
Paris war in jener Zeit das Zentrum der deutschen Exilliteratur.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 81
Zitationshilfe
„Exilliteratur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Exilliteratur>, abgerufen am 05.05.2021.

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