Existenzmöglichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungExis-tenz-mög-lich-keit
WortzerlegungExistenzMöglichkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
keine Existenzmöglichkeit haben
wir wissen, daß wir ... wieder einmal vor dem Zusammenbruch unserer Existenzmöglichkeiten stehen [KlepperSchatten38]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und so bleibt für viele nur die Flucht nach innen in die lähmende Depression als einzige Existenzmöglichkeit.
Die Zeit, 02.09.1999, Nr. 36
Das Reich schien keine Existenzmöglichkeit für seine Bürger zu besitzen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1939]
Sie wird zur interpretierenden Befreiung des Daseins für seine äußerste Existenzmöglichkeit.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 294
Er haust vorläufig in einem niederbayrischen Dorf, war nur für einen Tag hier, sich nach Existenzmöglichkeiten umzusehen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1945], S. 114
Vor allem zu dem Zweck, um überhaupt einmal Existenzmöglichkeit zu schaffen und nicht aufgelöst zu werden.
o. A.: Ansprache auf der Reichsarbeitstagung der Reichsrundfunkkammer in Marienbad, 19.03.1939
Zitationshilfe
„Existenzmöglichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Existenzmöglichkeit>, abgerufen am 15.11.2019.

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