Existenzminimum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Exis-tenz-mi-ni-mum
eWDG

Bedeutung

zum Leben unbedingt notwendiges Mindesteinkommen
Beispiele:
jmdm. ein Existenzminimum garantieren
das Existenzminimum muss gesichert sein
es wird ein Existenzminimum angenommen von monatlich ...
es wurde ein Lohn gezahlt, der weit unter dem Existenzminimum lag

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Existenzminimum · Notbedarf
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Existenzminimum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Existenzminimum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Existenzminimum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist deutlich weniger als das Existenzminimum von rund 620 Euro monatlich.
Die Zeit, 29.09.2004, Nr. 40
Es gehe allein darum, das Existenzminimum des Kindes zu sichern.
Der Tagesspiegel, 06.08.2003
Das schreibt nämlich Steuerfreibeträge für Kinder in der Höhe des Existenzminimums zwingend vor.
Der Spiegel, 19.05.1997
Dazu gehört das Recht nicht mehr nur auf das Existenzminimum, sondern auch auf ein Minimum an "Lebensstandard".
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 61
Auf den wirklichen Bedarf der Werktätigen, vor allem jener Millionen, die unter dem Existenzminimum leben, wird keinerlei Rücksicht genommen.
Was + Wie, 1985, Nr. 3
Zitationshilfe
„Existenzminimum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Existenzminimum>, abgerufen am 22.09.2021.

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