Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Existenzminimum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Exis-tenz-mi-ni-mum
eWDG

Bedeutung

zum Leben unbedingt notwendiges Mindesteinkommen
Beispiele:
jmdm. ein Existenzminimum garantieren
das Existenzminimum muss gesichert sein
es wird ein Existenzminimum angenommen von monatlich …
es wurde ein Lohn gezahlt, der weit unter dem Existenzminimum lag

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Existenzminimum · Notbedarf
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Existenzminimum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Existenzminimum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Existenzminimum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn mit solchen Jobs springt häufig kaum das Existenzminimum raus. [Die Zeit, 08.07.1999, Nr. 28]
Fast ein Viertel der russischen Bürger lebt unter dem Existenzminimum von umgerechnet hundert Mark im Monat. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1997]]
Die derzeitigen Leistungen verstoßen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. [Die Zeit, 18.07.2012 (online)]
Bei den Bauern gebe es nichts zu sparen, sie befänden sich schon heute hart am Rande des Existenzminimums. [Die Zeit, 30.01.2012, Nr. 05]
Das schreibt nämlich Steuerfreibeträge für Kinder in der Höhe des Existenzminimums zwingend vor. [Der Spiegel, 19.05.1997]
Zitationshilfe
„Existenzminimum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Existenzminimum>.

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