Exlibris, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Exlibris · Nominativ Plural: Exlibris
Aussprache
WorttrennungEx-li-bris · Ex-lib-ris (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

auf die Innenseite eines Buchdeckels geklebtes, oft kunstvoll ausgeführtes kleines Blatt mit dem Namen oder Monogramm des Eigentümers
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Exlibris n. ‘aus der Bücherei von …’, Besitzerkennzeichen in Büchern, Zusammenrückung (19. Jh.) von lat. ex libris ‘aus den Büchern’; zu lat. liber m. ‘Buch’ und lat. ex ‘aus’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bucheignerzeichen · Buchmarke · Bücherzeichen · Exlibris
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Plakat kleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Exlibris‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Charakteristisch für sein derzeitiges Schaffen ist eines seiner geistvollen Exlibris.
Kölnische Zeitung (Abend), 03.01.1908
Das reproduzierbare Exlibris ist etwa so alt wie die Druckkunst.
Der Tagesspiegel, 02.10.1996
Von 25 Mark an kann man die Entsäuerung eines Buches finanzieren, von 200 Mark an widmet die Bibliothek dem Spender ein Exlibris im geretteten Band.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.2001
Von Künstlerhand entworfene und ausgeführte Exlibris geben dem Werk eine schöne Zierde.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22891
Kein Buch der Bibliothek trägt eine Nummer oder sonst eine Signatur, nur wenige schmückt das Exlibris Hitlers, das Hoheitszeichen, umrankt von Eichenlaub.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Zitationshilfe
„Exlibris“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Exlibris>, abgerufen am 24.04.2019.

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