Export, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Export(e)s · Nominativ Plural: Exporte
Aussprache 
Worttrennung Ex-port
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Export‹ als Erstglied: ↗Exportabgabe · ↗Exportabhängigkeit · ↗Exportabschluss · ↗Exportartikel · ↗Exportauftrag · ↗Exportbier · ↗Exportbremse · ↗Exporteinnahmen · ↗Exporterzeugnis · ↗Exporteur · ↗Exportförderung · ↗Exportgenehmigung · ↗Exportgeschäft · ↗Exportgut · ↗Exporthandel · ↗Exportkauffrau · ↗Exportkaufmann · ↗Exportkontrolle · ↗Exportland · ↗Exportlieferung · ↗Exportmöglichkeit · ↗Exportnachfrage · ↗Exportpreis · ↗Exportschlager · ↗Exportsperre · ↗Exportunternehmen · ↗Exportware · ↗Exportweltmeister · ↗Exportziffer · ↗exportabhängig · ↗exportfreudig · ↗exportfähig · ↗exportintensiv · ↗exportlastig · ↗exportorientiert
 ·  mit ›Export‹ als Letztglied: ↗Agrarexport · ↗Demokratieexport · ↗Erdölexport · ↗Gesamtexport · ↗Getreideexport · ↗Kaffee-Export · ↗Kaffeeexport · ↗Kohleexport · ↗Kohlenexport · ↗Rüstungsexport · ↗Warenexport · ↗Zuckerexport · ↗Ölexport
eWDG, 1967

Bedeutung

Ausfuhr, Absatz von Waren im Ausland
Gegenwort zu Import
Beispiel:
den Export erhöhen, erweitern, fördern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

exportieren · Export · Exporteur
exportieren Vb. ‘(Waren) ausführen’, in der dt. Kaufmannssprache seit dem Ende des 18. Jhs. als Entlehnung von gleichbed. engl. to export geläufig. Ursprung ist lat. exportāre ‘heraus-, forttragen, ausführen’, zu lat. portāre ‘tragen, bringen, befördern’ und ↗ex- (s. d. sowie ↗importieren). Export m. ‘Ausfuhr (von Waren)’, entlehnt (Ende 18. Jh.) aus dem gleichbed. substantivierten Infinitiv engl. export. Exporteur m. ‘Kaufmann, Firma im Exporthandel’, im 19. Jh., zeitüblichen Mustern (s. z. B. ↗Importeur) folgend, mit frz. Endung hinzugebildet.

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Ausfuhr · Export
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Ausfuhrversicherung · Exportkreditversicherung · Exportrisikoversicherung
Synonymgruppe
Export · ↗Exportbier
Oberbegriffe
  • Bier  ●  Ballerbrühe  derb, salopp, abwertend · ↗Bölkstoff  ugs., salopp, norddeutsch · Flüssigbrot  ugs., scherzhaft · Gerstenkaltgetränk  ugs. · ↗Gerstenkaltschale  ugs., ironisch, fig. · ↗Gerstensaft  ugs. · Hopfen und Malz  ugs. · Hopfenkaltschale  ugs., ironisch, fig. · ↗Hopfentee  ugs., ironisch, fig. · Krawallbrause  ugs., fig. · Maurerbrause  derb, fig.

Typische Verbindungen zu ›Export‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Export‹.

Verwendungsbeispiele für ›Export‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daher werde die Abhängigkeit von chinesischen Exporten noch geraume Zeit anhalten.
Die Zeit, 07.02.2011, Nr. 06
Der Export der sowjetischen Zone beläuft sich 1948 auf 490 Mill.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 20040
Die Ausweitung des Exports stelle das dringendste wirtschaftliche Ziel dar.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Die demokratischen Mächte der Welt wehrten sich gegen den Export dieses Systems.
o. A.: Einhundertfünfundfünfzigster Tag. Freitag, 14. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24143
Haupteinnahmequelle war in den vergangenen Jahren jedoch der Export tropischen Holzes.
o. A. [so.]: Mindoro. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]
Zitationshilfe
„Export“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Export>, abgerufen am 29.05.2020.

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